Der Service Broker

NextDas ISA Modulsystem bildet zusammen mit seiner Middleware Integration aus sich selbst heraus einen universellen und modularen Service Broker über den jede Anwendung bzw. jedes System im Netzwerk

  • eigene Services zur Verfügung stellen
  • und Services von anderen Systemen nutzen kann

ohne dass die beteiligten Systeme direkt kommunizieren müssen. Dabei ist der Broker  zum einen frei von jeder Fachlogik und zum anderen ist er multiprotokollfähig und kann wenn notwendig leicht um neue Protokolle erweitert werden, ohne Fachlogik zu beeinflussen.

Zudem bietet der Broker mit seiner universellen, technologieneutralen Middleware Integration größtmögliche Entkopplung und minimalsten Integrationsaufwand sowohl für Service Anbieter als auch für Service Nutzer (siehe Broker Einbindung).

Jedes System kann über diesen neutralen Broker jederzeit beliebige Funktionalitäten und Services zur Verfügung stellen - und ist damit sowohl technisch als auch organisatorisch entkoppelt.

Das ist bei gängigen Broker Lösungen zumeist völlig anders. Dort muss i.d.R. anstelle eines einfachen Service Moduls ein plattform-, technologie- und protokollabhängiger Adapter implementiert werden, der zudem dem Releasezyklus des Brokers selbst unterliegt. Wodurch dieser zu einem eigenständigen Anwendungssystem und dadurch zum Bottleneck für alle Beteiligten wird.

Der ISA Service Broken hingegen ist nur eine neutrale Infrastrukturkomponente, die vollständig von ihrer Nutzung und damit von ihren Nutzern entkoppelt ist. Logisch betrachtet bildet der ISA Service Broker einen übergreifenden Dienstanbieter (z.B. einen ESB) – physisch, technisch und organisatorisch jedoch bleiben seine Nutzer autark und entkoppelt. (siehe auch Client Server Systemarchitektur)